Der kaukasische Kreidekreis - Premiere am 19. März 2020

Inszenierung, Bearbeitung und Regie: Charlotte Joss und Sarah Deissler

Premiere: Donnerstag, 19. März 2020 um 19.30 Uhr

weiter Vorstellungen:

Freitag,             20. März 2020 um 19.30 Uhr

Mittwoch,        25. März 2020 um 19.30 Uhr

Freitag,              27. März 2020 um 19.30 Uhr

Samstag,          28. März 2020 um 17.00 Uhr  

Sonntag,           29. März 2020 um 17.00 Uhr

Donnerstag,     02. April 2020 um 19.30 Uhr

Freitag,               03. April 2020 um 19.30 Uhr

Aufführungsort:

Kath. Pfarreizentrum St.Georg, Kirchstrasse 2, 8700 Küsnacht statt.
Zugverbindungen ab Zürich

Unser Bistro und die Abendkasse sind ab 18:00 Uhr geöffnet. Wir servieren Ihnen feine Tagesteller, Salate und Suppen.

Informationen zum Ticket-Preis und online platzgenauer Reservierung siehe hier...

Zum Stück:

»Der kaukasische Kreidekreis« ist ein Drama von Bertolt Brecht, dass er 1944 im amerikanischen Exil verfasste. Die Uraufführung fand 1948 in Minnesota statt. In dem Stück geht es um den Streit des Küchenmädchens Grusche und der Gouverneurswitwe Natella Abaschwili um den zweijährigen Michel. Der Richter Azdak wendet die Kreidekreisprobe an.  Das Stück besteht aus 6 Bildern.

1 Das Hohe Kind

Der reiche Gouverneur Georgi Abaschwili besucht am Ostersonntagmorgen mit seiner Frau Natella und dem Kind Michel die Messe. Ein Bote versucht, Nachrichten vom Kriegsschauplatz zu überbringen, wird aber vom Gouverneur nicht angehört. Im Angesicht der tödlichen Gefahr hat die Gouverneursfrau nur die Rettung ihrer Kleider und Ausstattung im Sinn. Sie flüchtet Hals über Kopf und lässt ihr Kind zurück. Gruschen nimmt sich des kleinen Michel an. Der Gouverneur wird Enthauptet und der Fürst lässt nach dem Kind und Erben suchen.

2 Die Flucht in die nördlichen Gebirge

Grusche versucht mit dem Kind ihren Verfolgern zu entkommen. Die Suchtrupps des Fürsten dicht hinter sich wissend fühlt sich Grusche hilflos und überfordert. Um sich und das Kind zu retten, schlägt Grusche einen der ihr nachjagenden Panzerreiter mit einem Holzscheit nieder.

3 In den nördlichen Gebirgen

Grusche erreicht mit dem Kind das Haus ihres Bruders Lavrenti. Grusche findet nicht die erhoffte Unterstützung und muss mit ihrem vermeintlich nichtehelichen Kind weiterziehen. Um das Kind zu retten stimmt Grusche der Heirat mit dem todkranken Mann und Bauer Jussup zu. Die Kunde vom Ende des Krieges verbreitet sich und plötzlich ist der todkranke Jussup wieder kern gesund. Simon Chachawa, der Verlobte von Grusche taucht auf und zieht seine Schlüsse aus der Situation. Er wendet sich von Grusche ab, ohne ihren Erklärungen zuzuhören. Panzerreiter erscheinen und bringen Michel in ihre Gewalt, von dem sie annehmen, dass er der Sohn von Natella Abaschwili ist. Diese verlangt ihr Kind zurück.

4 Die Geschichte des Richters

In den Wirren nach dem Aufstand des Ostersonntags versteckt der Dorfschreiber Azdak einen als Bettler verkleideten Mann. Als Azdak erfährt, dass es der Großfürst ist, dem er geholfen hat, klagt er sich in der Hauptstadt selber an. In Ermangelung eines Richters lassen die Soldaten Azdak laufen. Der Fürst Kazbeki will die vakante Richterstelle mit seinem Neffen Bizergan besetzen. Um dessen Eignung für das Richteramt zu prüfen, regt Azdak an, eine Probeverhandlung anzuberaumen. Azdak spielt dabei die Rolle des angeklagten Großfürsten, der sich verteidigt, indem er den Fürsten die Schuld am Ausgang des Krieges gibt. Daraufhin rufen die Soldaten Azdak gegen den Willen des Fürsten als neuen Richter aus. Azdak ist bestechlich, seine Rechtsprechung ist willkürlich und genügt in keiner Weise dem Gesetz. Als der Großfürst, unterstützt vom persischen Schah, wieder an die Macht kommt, fürchtet Azdak, wegen Amtsmissbrauchs bestraft zu werden.

5 Der Kreidekreis

Panzerreiter fangen den aus Angst entflohenen Azdak ein und wollen ihn hängen. Überraschend wird er jedoch vom Großfürsten als Dank für die einstige Rettung zum Richter bestellt und somit in seinem Amt bestätigt. Unterdessen sind Grusche und die Gouverneurswitwe erschienen, die beide Anspruch auf Michel erheben. Grusche wird von der Köchin und Simon, der sich als Kindsvater ausgeben will, unterstützt; Natella Abaschwili kommt mit zwei Anwälten, die Azdak Bestechungsgeld zahlen. Natella beruft sich auf die biologische Mutterschaft, doch es wird deutlich, dass sie das Kind braucht, um Zugang zum Erbe ihres Mannes zu erhalten. Grusche bestreitet gegenüber Azdak dessen Befähigung zum Richteramt. Sie wiederholt mehrfach, dass sie das Kind unter Opfern gerettet und aufgezogen habe.
Azdak lässt einen Kreis aus Kreide um Michel zeichnen: Die richtige Mutter werde das Kind aus dem Kreis ziehen.

Quelle: Der kaukasische Kreidekreis - Zusammenfassung
https://www.inhaltsangabe.de/brecht/der-kaukasische-kreidekreis/

Die Regisseurinnen

Charlotte Joss
ist freischaffende Schauspielerin, Regisseurin und Musikerin, schreibt Theaterstücke und Libretti, gibt Workshops für Körper und Stimmarbeit, und leitet seit 20 Jahren das ZellerCHORtheater Bis 2016 war sie Dozentin für Schauspiel und Musik an der Zürcher Hochschule der Künste.
Sarah Deissler
absolvierte ihr Schauspielstudium in Wien und an der Zürcher Hochschule der Künste. Parallel dazu genoss sie eine klassische Gesangsausbildung und besuchte diverse Fortbildung im Bereich Stimmbildung und Schauspielerische Stimmbenutzung. Seit Ende ihrer Ausbildung ist sie als Schauspielerin, Sängerin, Regisseurin und Chorleiterin aktiv und gibt ihre Kenntnisse in Kursen, Workshops und Solostunden weiter.

Die Mitwirkenden  / Fotoalbum